Tauben – Die unterschätzten Vögel und Könige der Stadt-Lüfte

Spezies Tauben

Die meisten Menschen wissen nicht viel über Tauben außer, dass sie nicht viel mit ihnen zu tun haben wollen. Obwohl es in fast jeder großen Stadt einen Pigeon Plaza gibt, an dem sich eine Horde von Tauben tummeln, ekeln sich viele Menschen vor den Vögeln. Beschäftigt man sich aber erst einmal genauer mit den Tieren, fällt schnell auf, dass Sie einfach nur eine andere Art von Vogel sind und sich von diesen nicht zu sehr unterscheiden.


Was die meisten nicht wissen


Wider den Vermutungen vieler Menschen übertragen Tauben keine Krankheiten und sind auch nicht dreckiger als andere Vögel. Deswegen ist es auch gar nicht nachvollziehbar warum Sie aus vielen europäischen Städten vertrieben werden.


Wir haben einige Fakten über die Tiere gesammelt, die die wenigsten wissen:

  • Eine männliche Taube wird als Tauber oder Täuberich bezeichnet, und die Bezeichnung Taube gilt tatsächlich nur dem weiblichen Tier.
  • Tauben verschlucken ihre Nahrung im Ganzen
  • Die Familie der Tauben umfasst 42 Gattungen und mehr als 300 verschiedene Arten.
  • Tauben heben ihren Kopf beim Trinken nicht an, sondern saugen das Wasser auf.

Die Fortpflanzung der Tauben


Bei den Nestern der Tauben handelt es sich um relativ einfache Gebilde. Wenn eine Taube sich fortpflanzt, dann legt sie meistens ein bis zwei Eier und brütet diese bis zum Schlüpfen aus. Der Nestbau erfolgt in der Regel durch das Weibchen, wobei das Männchen allerdings für die Beschaffung der Materialien zuständig ist. Die Eier der Vögel sind meistens weiß und nur bei wenigen Arten cremefarben oder gelblich. Sind die Jungen erst einmal geschlüpft, dann sind sie Nesthocker und nackt oder nur sehr grob gelb haarig bedaunt. In den ersten Tagen ihres Lebens werden sie von ihren Eltern mit Kropfmilch ernährt. Diese Kropfmilch erhalten sie, wenn Sie ihren Schnabel in den Rachen der Altvögel stecken.


Es gibt bereits gefährdete Taubenarten


Auch wenn wir das Gefühl haben, dass es mehr als genug Tauben gibt, sind einige Arten bereits vom Aussterben bedroht. Der Grund dafür sind aber nicht nur der Mensch und seine Eingriffe in die Natur, sondern auch die Einführung von Beutegreifern der Tauben. Vor allem auf Inseln geht der Taubenbestand stark zurück, denn dort wird der Lebensraum durch Rodung oder verwilderte Katzen und Ratten begünstigt. In Tahiti zum Beispiel hat aber vor allem die Ansiedlung von Sumpfweihen zum Aussterben der Tauben geführt. Die Wiederaufnahme des Bergbaus gefährdet die Tiere aber zum Beispiel auf der Insel Makatea.

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